Ausflugstipps ins schöne Münsterland und die nähere Umgebung

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48 Stunden Action & Magic im Tecklenburger Land

Eine Tour für Familien mit Kindern inspiriert durch www.deinmuensterlandmoment.de

 

Bislang gab es bei „Münster für Lütten“ vor allem Tipps und Ausflugsideen für Ziele in Münster und die umliegenden Stadtteile. Das soll sich nun ändern. Ab sofort werdet ihr an dieser Stelle auch Hinweise und Ideen für euren Besuch der verschiedensten Orte im wunderschönen Münsterland und der weiteren Umgebung erhalten.

Los geht es im Norden – genau genommen im Tecklenburger Land.

Tag 1

Gestartet sind wir in Tecklenburg beim Abenteuergolfen und hatten direkt sehr viel Spaß. Glücklicherweise waren die Regeln vor Ort etwas anders als üblich, so dass alle Bälle gleichzeitig auf der Bahn lagen und immer der weiter spielen durfte, dessen Ball sich am weitesten vom Loch entfernt befand. Somit konnten wir den ärgsten Konkurrenzkämpfen zwischen den beiden Großen entgehen. Die 27 verschieden Parcours haben jeweils ein eigenes Thema, wie z.B. „Der Hermannsweg“, „Tecklenburger Königsee“ oder „Der Lengericher Canyon“, um nur einige zu nennen. Passend zum Thema sind die Bahnen gestaltet worden und auf Tafeln kann man Genaueres zum Thema nachlesen, somit haben wir sogar noch etwas lernen können.

Dann ging es weiter in den historischen Ortskern von Tecklenburg. Die kleinen Straßen mit ihren unwahrscheinlich gut erhaltenen, denkmalgeschützten Häusern laden zum Bummeln und Einkaufen ein, was unsere Kleine und ich gleich ausnutzen, während sich die Jungs am Brunnen, auf dem wunderschönen Marktplatz, während dessen eine kleine Wasserschlacht lieferten.

Nachdem wir uns dann alle noch mit einem äußerst leckeren Eis versorgt haben, stand der „Hexenpfad“ auf dem Programm. Eine etwa 4 km lange Wanderung, ausgehend vom Marktplatz. Wunderbare Ausblicke und traumhaft schöne Häuschen (in einem davon lebte früher sogar einmal meine Großmutter), eine alte Burgruine, die normalerweise als Kulisse für die Freilichtbühne dient und spannende Kletterfelsen machen die Tour für die ganze Familie interessant. Ein besonderes Highlight war die “Hexenküche”. Eine kleine Felsformation, an der sich die Kinder nochmal so richtig austoben konnten.

Im Anschluss fuhren wir nach Hörstel um dort in einem Tipizelt auf dem Hof Gehring zu übernachten. Hier gibt es tatsächlich alles, was das kleine Indianerherz begehrt. In Empfang genommen wurden wir von einer echten Squaw, die uns direkt zeigte, wie ein Indianer mit dem Pony umgeht. Nach einem kurzen Beschnuppern gab es dann für unsere Kleine kein Halten mehr und das Füttern und Streicheln der Ponies war das Größte. Dann ging es zum wilden Springen und Toben ins Strohlabyrinth und im Anschluss gab es noch eine Kuschelzeit mit den wirklich süßen Kaninchen und Meerschweinchen im Streichelzoo. Als es dann schon langsam anfing zu dämmern, musste für das Lagerfeuer erstmal Holz gehackt werden. Eine hervorragende Aufgabe für den Mann. Dann versuchten wir uns mal wieder am Stockbrot machen, was aber in der Regel und auch dieses Mal, damit endet, dass die Kinder nach 2 Minuten keine Geduld mehr haben und wir Großen den Rest erledigen können. Zum Nachtisch gab es dann super leckere, aber auch extrem klebrige Marschmallows vom Stock. Bevor es dann endgültig dunkel wurde, haben wir es sogar noch geschafft, uns mehr oder weniger erfolgreich am Bogenschießen zu versuchen. Dann ging es ins Bett, oder besser gesagt auf die Klappmatratze. Nach diesem Programm war es dann auch schnell ruhig im Tipi.

Wer es übrigens lieber etwas wärmer hat, kann sich ein Indoor-Tipi mieten oder in einer der Hütten wohnen, die allesamt sehr liebevoll hergerichtet wurden und so schöne Namen wie „Lucky Luke“ tragen.

Auch denjenigen, die sich ihr Essen nicht so gern über dem offenen Feuer zubereiten möchten, kann geholfen werden. Man hat die Wahl zwischen Selbstversorgung, Frühstück oder Halbpension. Und falls die müden Indianer nach der Biberjagd oder dem Gang auf dem „Hermannsweg“, welcher sich in unmittelbarer Nähe des Hofes befindet, einmal entspannen möchten, gibt es sogar eine wunderbare Sauna mit einem kleinen, sehr einladenden Wellnessbereich.

Tag 2

 

Nach einem leckeren Frühstück, welches vom Chef persönlich, sehr liebevoll, zubereitet wurde, haben wir eine etwa 10 km lange Radtour zum Kletterwald nach Ibbenbüren gemacht. Der Weg führte uns zunächst ein Stück am Dortmund-Ems-Kanal entlang. Dann ging es meist über schöne kleine Wege hinein in den Teutoburger Wald. Ein kurzer Abstecher zum „Hockenden Weib“ inklusive kleiner Klettereinlage, durfte natürlich bei den Kindern nicht fehlen. Dann ging es weiter Richtung Sommerrodelbahn und dem benachbarten Märchenwald, den wir, sehr zum Leidwesen der Kleinen, leider aus Zeitgründen nicht auch noch besuchen konnten. Ganz bestimmt aber beim nächsten Mal. Auch das auf dem Weg liegende „Aaseebad“ steht schon jetzt auf der Liste .

Im Kletterwald angekommen, bekamen wir eine ausführliche Einweisung und selbst unsere Jüngste konnte mit ihren 4 Jahren schon mitmachen. Aufgrund der verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Kletterrouten kamen alle absolut auf ihre Kosten und hatten sehr viel Spaß.

Die Tour hat uns allen ausgesprochen gut gefallen und ganz bestimmt waren wir nicht das letzte Mal im Tecklenburger Land. Abgesehen von den schon erwähnten Zielen steht auch noch eine Fahrt mit der historischen Dampflok dem „Teutoburger Wald-Express“, das Ibbenbürener Bergbaumuseum, das Puppenmuseum in Tecklenburg sowie der Nikolausmarkt, ebenfalls in Tecklenburg, auf unserer Liste.

Weitere tolle Inspirationen für eine große Auswahl an möglichen Ausflugstipps findet ihr unter www.deinmuensterlandmoment.de. Hier gibt es eine äußerst umfassende Sammlung an Touren, die Ihr mit euren Kindern unternehmen könnt. Dabei handelt es sich nicht um feststehende Touren, die ihr buchen müsst, sondern mehr um eine Ideensammlung und Anregungen.

Kanu fahren auf der Werse


Für Groß und Klein ist es ein riesen Vergnügen und viel mehr Natur geht nicht 😉.

Es gibt zwei Anbieter in Münster. Zum einen das Canu-Camp in Angelmodde. Hier habt ihr im Anschluss an eure Tour die Möglichkeit in entspannter Strandatmosphäre ein Getränk zu genießen.

Weitere Informationen wie z. B. Öffnungszeiten findet ihr unter:

https://www.canucamp-muenster.de/kanuverleih_muenster.html#regdl=2std-kanu-fahren-start-ziel-canu-camp

Einen weitere Kanuverleih gibt es an der Pleistermühle. Auch hier gibt es eine wunderbare Gastronomie für die Stärkung nach eurer Tour. Und falls ihr euch noch etwas mehr bewegen möchtet, spielt doch noch eine Runde Minigolf.

Hier findet ihr alle Infos:

https://www.kanuverleih-pleistermuehle.de/

 

Wildtierpark Frankenhof in Reken

Hier leben etwa 400 verschiedene Tiere auf ca. 35000 qm.

Vor allem gibt es einheimische Tiere zu bestaunen, aber es finden sich auch ein paar Tiere aus Nordamerika, wie Waschbären , Bisons oder Elche, sowie einige wenige "Exoten" z. B. Nasenbären, Kängurus und Erdmännchen.

Abgesehen von den vielen Tieren hat der Frankenhof diverse tolle Spielplätze für jede Altersgruppe zu bieten. Ihr könnt die größte Steilrutsche Deutschlands hinunter sausen, den Kletterturm "Manitu Mountain" erklimmen, euch auf den Hüpfkissen austoben, mit dem Kettcar um die Wette fahren und vieles mehr.

Zur Stärkung gibt es verschiedene Kioske und zur Zeit aufgrund der momentanen Situation einen Restaurantverkauf durchs Fenster. Das Grillen ist momentan leider nicht möglich.

Die Märchenfreunde unter euch erwartet etwas ganz phantastisches - ein Märchenwald.

Auf Knopfdruck erwachen viele der Märchenfiguren zum Leben .

Der Frankenhof ist ganzjährig geöffnet und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert .